Warum ist eine Seifenblase rund, und welche Form nimmt eine Seifenhaut an, wenn sie einen verdrehten Drahtrahmen überspannt? Eine Woche lang füllt das Museum Beispiel in Zürich sein Foyer mit riesigen Blasenstationen, Drahtrahmen zum Selber-Eintauchen und Modellen jener Minimalflächen, die Mathematikerinnen und Mathematiker seit dem 19. Jahrhundert untersuchen.
Jede Stunde finden kurze Demonstrationen statt, und an jedem Nachmittag stehen Mitglieder des örtlichen Mathematikinstituts für Fragen bereit — vom «Warum Sechsecke?» bis zum Doppelblasen-Theorem. Eine Anmeldung ist nicht nötig: einfach vorbeikommen, einen Rahmen eintauchen und der Geometrie bei der Arbeit zusehen.